Methodisches Konzept

Der Zugang zum Tanz liegt in einer Verschränkung von selbst- und fremdbestimmtem Lernen. Wahrnehmen, Experimentieren, Erleben, Ausdrücken, Gestalten und Reflektieren sind die grundlegenden Fähigkeiten, deren wechselseitige Beziehung praktisch erfahren und reflektiert wird.

Ausgangspunkt für alle Teilnehmer, gleich welchen tänzerischen Erfahrungsgrades, ist der eigene Körper, sowie das eigene Bewegungs- und Ausdrucksverhalten, das es in seinen Grundlagen zu begreifen gilt.

Der Ansatz liegt bei der genauen Lenkung der Wahrnehmung und der Verknüpfung der einzelnen Strukturelemente - Raum, Zeit/Musik, Körper/Bewegung, Partner, Phantasie. Dem Lernenden wird Zeit gelassen, die einzelnen Elemente detailliert zu erproben und sie sich anzueignen. So wird sowohl beim Lernen von Folgen, Kombinationen und Tänzen, als auch bei Improvisation, Gestaltung und Choreographie von Anfang an das Tanzen in den Vordergrund gestellt. Frei nach Frederik Vester vernetzt sich so das schon Vorhandene mit Neuem und wird in der Reflexion in seiner Bedeutsamkeit erkannt.